Geschichte

Jutta Herbold

Gegründet wurde das Ensemble im Jahr 2007 von fünfzehn Musikern. Der Kern der Gruppe war sich in einem großen Kölner Sinfonieorchester begegnet und wollte nun unter der Leitung der Bratschistin Jutta Herbold barocke Musik in kleiner Besetzung spielen. In den ersten Jahren standen vor allem Suiten und Concerti von Telemann, Vivaldi und Charles Avison, aber auch frühe Sinfonien von Mozart auf dem Programm.

Stephan Schardt

 

 

Im Jahr 2010 übernahm der Geiger Stephan Schardt die künstlerische Leitung des Ensembles, nachdem er zuvor zwei Werke (ein Violinkonzert aus op. 7 von Jean-Marie Leclair und eine Orchesterouvertüre von Johann Bernhard Bach) mit dem Ensemble einstudiert und im Konzert beide von der Geige aus geleitet hatte, so wie es zur Entstehungszeit dieser Werke üblich war. Ausgehend von dieser Zusammenarbeit trafen sich der Wunsch der bisherigen Leiterin, das Dirigat zugunsten des Spielens abzugeben, und Stephan Schardts Interesse, das Ensemble zu leiten, hier auf glückliche Weise. Jutta Herbold führt nun die Bratschengruppe und fungiert als stellvertretende Leiterin des Ensembles.

Seit 2010 hat das Orchester neben Musik von u.a. Telemann und Vivaldi ein Repertoire mit eher selten gespielten Werken erarbeitet, von Georg Muffat (1653-1703) und Werken des frühen Mozart über Josef Suk, Jean Sibelius, Ernst Krenek und Alexandre Tansman.